Regenwasser für Waschmaschine: So nutzt du Regenwasser im Haushalt
Wenn du Regenwasser für Waschmaschine, regenwasser, das gesammelt und für häusliche Nutzung aufbereitet wird. Auch als Niederschlagswasser bekannt, ist es eine einfache Möglichkeit, Trinkwasser zu sparen und deine Wasserrechnung zu senken. Du brauchst keine teure Technik, um loszulegen. Ein einfacher Regenwassertank am Haus, ein Filter und eine Pumpe reichen oft aus. Viele Haushalte nutzen Regenwasser nur für die Gartenbewässerung – dabei ist die Waschmaschine eine der effizientesten Stellen, um es einzusetzen. Die meisten modernen Waschmaschinen sind dafür ausgelegt, auch mit aufbereitetem Wasser zu arbeiten. Es geht nicht um Perfektion, sondern um praktische Nutzung.
Ein Regenwassertank, ein Behälter, der Niederschlag vom Dach auffängt und speichert. Auch als Regenwasserzisterne bezeichnet, ist das Herzstück der Anlage. Ein 2.000-Liter-Tank reicht für eine durchschnittliche Familie, um monatlich 2-3 Waschgänge zu decken. Du musst ihn nicht unter der Erde verstecken – viele moderne Modelle sehen aus wie Design-Objekte und passen gut an die Hauswand. Wichtig ist nur: Der Tank muss dunkel sein, um Algenwachstum zu verhindern, und mit einem Feinfilter ausgestattet, der Blätter und Schmutz rausfiltert. Einige Systeme haben sogar eine Selbstreinigungsfunktion. Die Kosten liegen zwischen 800 und 2.500 Euro – inklusive Pumpe und Anschluss. Das klingt viel, aber mit einer durchschnittlichen Wasserrechnung von 1,50 Euro pro Kubikmeter amortisiert sich die Anlage in 5-7 Jahren.
Was du nicht brauchst, ist eine komplizierte Aufbereitung. Die Waschmaschine braucht kein Trinkwasserqualität. Ein einfacher Sandfilter und ein Sedimentabscheider reichen aus. Du musst kein Wasser entkeimen oder chemisch behandeln. Einmal im Jahr den Filter reinigen, den Tank ab und zu leeren – das ist alles. Viele Menschen denken, Regenwasser sei schmutzig. Aber es ist sauberer als das Abwasser, das aus deiner Waschmaschine läuft. Und es ist kostenlos. Die einzige Einschränkung: Du solltest es nicht für Wäsche mit hohen Temperaturen nutzen, wenn dein System keine Heizung hat. Aber bei 30-40 Grad ist es perfekt. Und wenn du einen Energiesparwaschgang wählst, sparst du doppelt: Wasser und Strom.
Warum tun es dann nicht mehr Menschen? Weil es oft nicht bekannt ist. Viele denken, es sei zu kompliziert oder teuer. Andere wissen nicht, dass ihre Waschmaschine es kann. Die meisten Hersteller schreiben es sogar in die Bedienungsanleitung – nur kaum jemand liest sie. Du musst auch keine Genehmigung einholen. In Deutschland ist die Nutzung von Regenwasser für Waschmaschinen erlaubt und sogar gefördert – manchmal mit Zuschüssen von der Kommune. Es ist kein Trend, es ist eine kluge, alte Praxis, die wieder modern wird.
In der Sammlung unten findest du konkrete Anleitungen, wie du deine Waschmaschine an ein Regenwassersystem anschließt, welche Filter wirklich funktionieren, wie du die Kosten berechnest und warum du mit Regenwasser nicht nur Geld, sondern auch Umwelt schützt. Es geht nicht um perfekte Lösungen – es geht darum, dass du anfängst.
- Von Madeline Wilhelm
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- 1 Dez 2025
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